Das Bürgermeisteramt in Burghausen

Burghausens erster Bürgermeister Hans Steindl erläutert die Veränderung des Bürgermeisteramtes in den letzten 30 Jahren. Die Stadt als Unternehmer ist die Voraussetzung für eine gute Sozial- und Kulturpolitik.


Im Jahr 2020 kann ich auf 30 Jahre als Bürgermeister und auf 48 Jahre Stadtrat und Kreisrat zurückblicken. In dieser Zeit hat sich Burghausen enorm verändert, ich konnte vieles bewegen und einiges zur positiven Entwicklung der Stadt beitragen. Burghausen ist jetzt hervorragend aufgestellt. Unsere Verwaltung arbeitet effizient und bürgernah. Und wir haben eigene städtische Gesellschaften gegründet, mit denen wir wie ein Unternehmen am Markt tätig sind – die Burghauser Wohnbaugesellschaft, die Tourismus GmbH, verschiedene Gesellschaften zur Wirtschaftsförderung und schließlich zuletzt die Campus GmbH zusammen mit dem Landkreis zum Aufbau der Fachhochschule. Die Stadt kann so aktiv mitgestalten und eine sehr gute Sozial- und Kulturpolitik leisten. Und ich möchte, dass es mit Burghausen so gut weitergeht.

"Großer wirtschaftlicher Sachverstand ist entscheidend bei 180 Mio. Euro Haushaltsvolumen.“

Das Amt des Bürgermeisters hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Burghausen ist die Wirtschaftsmetropole im Landkreis. Ein Haushaltsvolumen von rund 180 Mio. Euro der Stadt und der städtischen Gesellschaften verlangen großen wirtschaftlichen Sachverstand. Die zur Verfügung stehenden Einnahmen müssen sinnvoll und mutig eingesetzt werden. Stagnation oder gar ein Rückzug wären ein völlig falsches Signal und passen auch nicht zu Burghausen. Um diese Position im Landkreis müssen wir stetig kämpfen und unserer Verantwortung im Landkreis nachkommen. Dabei verlangt das Amt des Bürgermeisters Gestaltungswillen, Sinn für soziale Gerechtigkeit, Leidenschaft für Burghausen und seine Bürgerinnen und Bürger. Es fordert Kraft, einen starken Rückhalt aus der Familie heraus und einen Kandidaten im richtigen Alter, der in der Stadt mit der Familie und in den Vereinen fest verankert ist.

„Das Bürgermeisteramt verlangt Gestaltungswillen, Sinn für soziale Gerechtigkeit und Leidenschaft für Burghausen.“

Mir ist es wichtig, dass die Stadt gut geleitet wird. Jeder neue Bürgermeister wird Zeit zur Einarbeitung benötigen und sollte zumindest zwei bis drei Amtsperioden arbeiten können, um in diesem Amt weiterhin eine gewisse Kontinuität zu erreichen und auch längerfristige Ideen entwickeln zu können. Florian Schneider ist der richtige Kandidat dafür. Ich habe viel mit ihm gesprochen und bin mir sicher, dass er dieses Amt gut ausfüllen kann.

„Kontinuität ist wichtig. Florian Schneider ist der richtige Kandidat, um auch zwei bis drei Amtsperioden arbeiten zu können.“